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| Doch noch generelle Lohnerhöhungen bei Swisscom
Swisscom und Gewerkschaft Kommunikation einigen sich im Lohnstreit
Die Gewerkschaft Kommunikation und Swisscom konnten sich im Lohnstreit doch noch einigen. Swisscom-Angestellte haben heute Freitag an einer Versammlung der Gewerkschaft Kommunikation einer Kompromisslösung zugestimmt. Diese beinhaltet eine generelle Lohnerhöhung von 0,5 %. Zusätzlich stehen 0,8 % der Lohnsumme für individuelle Lohnerhöhungen zur Verfügung.
Nachdem im Dezember die Lohnverhandlungen vorerst gescheitert waren, gelangte die Gewerkschaft Kommunikation ans Schiedsgericht. Dies bewog Swisscom dazu, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, was die Sistierung des Schiedsgerichtsverfahrens zur Folge hatte. Am Verhandlungstisch konnte eine Kompromisslösung gefunden werden, der heute Freitag Swisscom-Angestellte an einer Firmenkonferenz Swisscom Group der Gewerkschaft Kommunikation zugestimmt haben. Die Gewerkschaft Kommunikation ist erfreut darüber, dass die Lohnverhandlungen mit Swisscom doch noch zu einem für die Swisscom-Angestellten akzeptablen Resultat zu Ende gebracht werden konnten. Der Lohnabschluss zwischen Swisscom und der Gewerkschaft Kommunikation beinhaltet die folgenden Elemente:
- Generelle Lohnerhöhung von 0,5 %. Rechnet man die Deflation von 0,9 % hinzu (September-Index), beträgt die Reallohnerhöhung 1,4 %.
- 0,8 % der Lohnsumme stehen für individuelle Lohnerhöhungen zur Verfügung. Damit hat Swisscom die Möglichkeit, strukturell bedingte Lohnungerechtigkeiten auszugleichen.
- Swisscom-Angestellte, deren Lohn mindestens 110 % über Band liegt, erhalten eine Einmalzahlung von 800.- Franken.
Eine wesentliche Grundlage für die Lohnforderungen der Gewerkschaft Kommunikation ist das Wachstum der Arbeitsproduktivität. Damit die Kaufkraft aller Angestellten erhalten bleibt und sich Produktion, Konsum und Steueraufkommen im Gleichschritt entwickeln, sind generelle Lohnerhöhungen unabdingbar. Die Gewerkschaft Kommunikation wird sich deshalb auch in den folgenden Jahren für generelle Lohnerhöhungen stark machen.
Bern, 5. Februar 2010
Weitere Auskünfte:
Giorgio Pardini Vizepräsident, Leiter Branche Telecom/IT 079 277 66 13 (d/i)
Didier Page Vizepräsident, Leiter Kommunikation 079 358 27 52 (f) |
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